Was ist "Propolis" oder Bienenkittharz?

Bienen sammeln nicht nur den Nektar aus Blüten, sondern sie holen sich auch aus den Stämmen der Schwarzkiefer, der Lärche und der Buche das Harz, das aus dem Holz austritt. Sie verarbeiten es in ihrem Körper und tragen es zu sich nach Hause, weil sie damit ihren Bienenstock keimfrei machen. Das hochwirksame Natur-Antibiotikum Propolis tötet Bakterien und Pilze. Die Bienen setzen es nicht nur dazu ein, Risse und Löcher im Bienenstock zu verkitten, es werden damit Krankheiten fern gehalten. Ein unerwünschter Fremdkörper im Stock - etwa ein Insekt oder eine tote Maus - wird sofort mit Propolis eingekittet. Dadurch wird der Fäulnisprozess unterbunden. Die Bienen können nicht gefährdet werden. Die Tiere bringen somit aus einem ganz instinktiven medizinischen Grund, neben Nektar für die Honiggewinnung, Baumharz ein. Daher hat dieser Naturstoff auch seinen Namen. Das Wort Propolis kommt aus dem Griechischen und heisst: vor der Stadt. Gemeint ist die Bienenstadt. Und es bedeutet: Wenn das Bienenkittharz im Bienenstock ist, dann bleiben die Krankheiten "vor der Stadt".

Zum Antibiotikum wird das Harz der Bäume erst durch die geheimnisvollen Körpersäfte der Bienen. Im Bienenkittharz haben Chemiker und Mediziner faszinierende Bestandteile entdeckt, die auch die Heilkraft erklären. Es sind Aminosäuren enthalten, die Vitamine B, E, H, P, Fettsäuren, Zimtsäure, Zimt-Alkohol, Vanillin, Isovanillin, Chrysin, Kaffeesäure, Sorbinsäure, Benzoesäure, Quercetin, Spurenelemente wie Zink, Vanadin, Eisen, Kupfer, ätherische Öle, Glukoside, Tannate, Enzyme, Flavone und 70 % hochwertige Wachsbestandteile.

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